Larcher Michael

Michael Larcher, Mag., geboren am 26.11.1959 in Hall in Tirol. Volks- und Hauptschule in Absam, Matura an der HTL für Elektrotechnik in Innsbruck. Germanistik- und Sportstudium ebendort. Ausbildung zum staatl. gepr. Berg- und Skiführer 1984. Beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Alpinunfälle. Seit 1992 im Headquarter des OeAV in Innsbruck. Leiter der Abteilung Alpenverein-Bergsport und der Alpenverein-Bergsteigerschule.

Sicherheit & Risiko: Seit 1992 vielfältige Beiträge zur Sicherheit im Bergsport: Entwicklung der Risikomanagement-Strategien "Stop or Go" (1999, gemeinsam mit Robert Purtscheller) und "Partnercheck" (1997). Begründer und langjähriger Chefredakteur von "bergundsteigen - Zeitschrift für Risikomanagement im Bergsport", Autor des Standardwerkes "Seiltechnik" (mit Heinz Zak) und zahlreicher Fachbeiträge zur Sicherheit im Bergsport. Leiter der staatlichen Instruktoren-Ausbildung für Skitouren, Hochtouren und Klettern-Alpin.

Aktiv: 1985 Masherbrum-Nordwand (7821 m, Karakorum) auf neuer Route, 1988 vergeblicher Versuch der Wiederholung der Eggerführe am Cerro Torre, Matterhorn-Nordwand (Winterbegehung), zahlreiche schwierige alpine Klettertouren in den Alpen - unter vielen anderen: Wetterstein/Locker vom Hocker, Marmolada/Moderne Zeiten, Laliderer-Nordwand/Charly Chaplin, Civetta/Philipp-Flamm-Verschneidung, Kreuzkofel/Mittelpfeiler, 1. Solobegehung der Routen "Buhl-Durchschlag" und "Jungmannschaftsriss" im Halleranger/Karwendel.

Privat: Michael Larcher lebt in Innsbruck, gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Elisabeth und den Kindern Rafael, David, Daniel und Johannes.


bergundsteigen#100 - Helga Peskoller im Gespräch mit Michael Larcher. 3/17
von Peskoller Helga, Larcher Michael
Es gibt Grund zu feiern, die vorliegende Ausgabe ist die einhundertste von bergundsteigen: Was hat dich vor einem Vierteljahrhundert bewogen, eine alpine Fachzeitschrift ins Leben zu rufen, die sich dezidiert dem Thema Sicherheit widmet? 1992 bekam ich das Angebot, Robert Renzler und Monika Kofler im Alpinreferat des ÖAV zu unterstützen und mich vorrangig um den Bereich Ausbildung zu kümmern. Ich brannte damals für die Themen Sicherheit und Alpinausbildung und spürte ...
Partnercheck 2.0. 3/17
von Larcher Michael, Schwaiger Markus
25 Jahre bergundsteigen, 20 Jahre Partnercheck. In bergundsteigen 3/97 erschien Teil 1, in 1/98 Teil 2 von „Risikomanagement im Klettergarten“, ein Fachbeitrag mit der Zielsetzung, alle Risikoquellen im Sportklettern zu identifizieren und Gegenmaßnahmen anzubieten (nachzulesen im nun komplettierten Online-Archiv unter www.bergundsteigen.at). Es war die Geburtsstunde des Partnerchecks, sowohl des Begriffs als auch der damit verbundene Kontrollroutine. ...
stop or go 2012. 4/12
von Larcher Michael
Angeregt von Werner Munters Reduktionsmethode (RM) entwickelten Robert Purtscheller und Michael Larcher 1999 das Risikomanagement-Konzept “Stop or Go”. Heute ist “Stop or Go” in Österreich weit verbreitet und Grundlage aller Lawinenkurse im OeAV. Über die Entwicklung und den aktuellen Stand 2012 berichtet Michael Larcher. Bei dem Versuch, „Stop or Go“ in eine Formel zu verpacken, werden Mathematiker einwenden, dass man auf die Klammer ...
Mit Hammer und Haken. 2/08
von Eisendle Hanspeter, Larcher Michael
Über Ausrüstung, Technik und Taktik in alpinen Kletterrouten. Bergundsteigen hat beim Südtiroler Berg- und Dolomitenführer Hanspeter Eisendle nachgebohrt. Der Boom des Sportkletterns hat so manchen "großen Weg" durch eine Steilwand mittlerweile zu einem einsamen Weg gemacht. Doch übervolle Hallen und Klettergärten oder auch eine neu entdeckte Abenteuerlust werden - diese These sei hier gewagt - auch der Variante des alpinen Kletterns bald wieder neue und begeisterte Akteure bescheren. ...
baustelle standplatz (2). 3/03
von Würtl Walter, Larcher Michael
Während sich der erste Teil von "Baustelle Standplatz" mit dem Zentralpunkt, dem Standplatz an einem Fixpunkt und den Verspannungen beschäftigte, sollen in diesem Beitrag die "Reihenverankerung" und "Ausgleichsverankerung" sowie die verschiedenen Methoden der Partnersicherung behandelt werden. Für welchen Standplatztyp man sich entscheidet, hängt in erster Linie von den Sicherungsmöglichkeiten und der Situation ab. ...
baustelle standplatz (1). 2/03
von Würtl Walter, Larcher Michael
Ehemals selbstverständlicher Inhalt eines jeden Kletterkurses, kann man sich heute durchaus am Standplatzbau vorbeischwindeln - dann, wenn man seinen Sport auf Halle und Klettergarten beschränkt. Hier steht der Sichernde am Boden, gesichert wird am Körper und nach Erreichen des "Top" wird abgelassen. Standplatzbau braucht's hier nicht. Wer allerdings hoch hinaus will und sein Glück in Routen mit mehreren Seillängen sucht, muss mit der Kunst ...
seile selbst markieren?. 2/02
von Schubert Pit, Larcher Michael
Es bestanden schon immer leichte Zweifel, wie das mit der Seilmittenmarkierung durch Filz- und andere Stifte eigentlich ist. Man wusste nie genau, darf man oder darf man nicht? Kann ein Filzstift das Seil schädigen oder nicht? Die UIAA-Sicherheitskommission überraschte nun die Öffentlichkeit mit folgender „Untersuchungen der UIAA-Sicher-heitskommission und einiger Seil-hersteller haben ... Bekanntmachung...
jamtal, 28.dezember '99. 4/01
von Larcher Michael
Gefahrenstufe 4, Nordwesthang, 400 steil, zu einer Zeit, in der die Hütte normalerweise geschlossen ist, 9 Tote. Was für ein Wahnsinn! Bei diesen Eckdaten sind die Schwarz-weiß-Denker schnell am Plan - auch die aus den eigenen Reihen - und reden von unverantwortlichem Leichtsinn und Geschäftemacherei. Folgender Beitrag von Michael Larcher, der als gerichtlicher Gutachter mit dem Fall betraut wurde, richtet sich an die Graustufen-Denker ...
stop or go. 4/01
von Larcher Michael
Allmählich wird die Sicht auf das „Neue“ in der praktischen Lawinenkunde klarer. Möglichkeiten aber auch Grenzen, offene Fragen und echte Fortschritte werden benennbar. „Stop or Go“ ist eines jener „neuen“ Werkzeuge, mit dessen Hilfe es gelingen soll, einerseits Entscheidungsprozesse zu strukturieren und andererseits einfache Handlungskonzepte umzusetzen. Michael Larcher fasst die wesentlichen Bausteine zusammen und gibt einen ...
twist or schraub?. 2/01
von Larcher Michael, Damisch Christian
Am Anfang war der „Schrauber“ - und bis heute dient der prägnante Begriff als Zusammenfassung für all das, was in der Norm präziser, dafür etwas umständlich, als „Karabiner mit Schnapper-Verschlusssicherung“ bezeichnet wird. Nun, „der Schrauber ist zum Schrauben da“ - und: Menschen machen Fehler. Vor etwa 20 Jahren erschienen die ersten menschenunabhängigen, automatischen Verschluss systeme. Der „Twistlock“ avancierte zum Start ...
energie ist kraft mal weg. 2/01
von Fimml Walter, Larcher Michael
In den ersten beiden Teilen wurden die Kräfte, die beim Sturz eines Kletterers auf Seil, Standplatz, Zwischensicherungen und Körper einwirken, näher unter die Lupe genommen. Ausgangspunkt war - mit Ausnahme des Toprope-Kletterns - jeweils die Sicherung an einem fixen Standplatz. Dabei werden zwar schnell einige 100 daN erreicht, aber moderne Bohrhaken und Karabiner halten das locker aus, und auch Seilrisse sind praktisch kein Thema mehr.
das risiko und sein rest. 1/01
von Larcher Michael
Mein erstes Gutachten, das ich als Sachverständiger im Auftrag des Landesgerichtes Innsbruck anzufertigen hatte, konfrontierte mich mit einem tödlichen Spaltensturzunfall, der mir die Grenzen des Machbaren sehr eindrucksvoll vor Augen führte. Bei aller Begeisterung für Risikomanagement und strategisches Handeln sollten wir auch die Grenzen unserer Kunst nicht übersehen. Bescheidenheit erscheint zunehmend ...
abseilgeräte im vergleich. 1/01
von Geisler Andreas, Piccolruaz Christian, Larcher Michael
„Oi kämmen seima no allaweil“ - solche und ähnliche Aussprüche sind jedem schon einmal untergekommen, der zünftige Alpinisten zu seinen Freunden zählt. Zunehmend etabliert sich allerdings eine Bergsteigergeneration, die nicht nur „irgendwie“ runter kommen will, sondern die immer größeren Wert auf die Qualität des Abstiegs am Seil, auch „Abseilen“ genannt, legt. Und bei diesem Thema fällt eines auf: Während es heute im Bereich Partnersicherung, ...
energie ist kraft mal weg. 4/00
von Fimml Walter, Larcher Michael
In der letzten Ausgabe wurden die wichtigsten physikalischen Grundlagen eines Sturzes am Beispiel Klettersteig erklärt. Im vorliegenden zweiten Teil werden Stürze unter Verwendung eines Kletterseiles - vom Sturz im Nachstieg über den fast selbstverständlichen Sprung ins Seil beim Sportklettern bis zum Sturz bei alpinen Felstouren unter die physikalische Lupe genommen1. Anhand von zunehmend komplexeren „Modellstürzen" sollen die ...
stop or go vol.2. 4/00
von Larcher Michael
„Stop or Go“ ist keine „Neue Lawinenkunde“ und „Stop or Go“ ist auch keine Zauberformel für 100% Sicherheit - und: „Stop or Go“ würde es ohne Werner Munter nicht geben. Diese Feststellungen erscheinen wichtig, angesichts der Inflation, die der Begriff „Neu“ heute erlebt, und angesichts der kollektiven Sehnsucht (der Autor ertappt sich selbst immer wieder dabei) nach absoluten Sicherheiten und Heilversprechungen...
alpenverein notfall hotline. 3/00
von Larcher Michael
Es waren die großen Unfallereignisse und Katastrophen der letzten Jahre, die deutlich aufzeigten, wie wichtig und notwendig - neben Ausbildungsangeboten für Prävention und Unfallmanagement – eine professionelle Betreuung der verantwortlichen Führer nach einem Unfall sein kann. Höchste Zeit also, unseren Bergsportführern eine Servicestelle einzurichten, die ihnen dann, wenn einmal etwas schiefgeht, optimale Beratung und bestmögliche Betreuung ...
energie ist kraft mal weg. 3/00
von Fimml Walter, Larcher Michael
Zahllose Sportkletterstürze in der Halle bei jeder Meisterschaft, Sprünge in die Gletscherspalte bei jeder Bergrettungsübung, Kletterer, die sich zum Nervenkitzel von Brücken in die Tiefe stürzen, Bungee-Jumping aus mehr als 100 m Höhe – gibt es eigentlich noch ein echtes Risiko beim Sturz? In zwei Teilen wollen wir die physikalischen Zusammenhänge vorstellen, die zwar keinen Sturz ...
ist der brustgurt passé?. 2/00
von Larcher Michael
Es ist das Kernthema der Seiltechnik und gleichzeitig eines, das immer noch mit großer Unsicherheit behaftet ist: Wie seilt man richtig an? oder – präziser - ist der Hüftgurt allein ausreichend? oder – ketzerisch – ist der Brustgurt passé? Das Kuratoriuim für alpine Sicherheit organisierte eine Plattform für die Auseinandersetzung mit diesem Thema. Das Ergebnis ist eine Empfehlung, die einen Bruch mit der traditionellen Lehrmeinung im deutschsprachigen Raum darstellt.
das berglasferner-urteil. 1/00
von Larcher Michael
Berg&Steigen sprach mit dem ermittelnden Staatsanwalt Robert Wallner und dem Rechtsanwalt Andreas Ermacora, Rechtsreferent des OeAV. Ermacora und Stefan Beukle, Rechtsreferent des DAVSummit Club, verteidigten im Strafverfahren den Bergführer.Herr Wallner, der tödliche Spalten-sturz am Berglasferner zog einrecht langwieriges Strafverfahrennach sich. Im ersten Rechtsgang ...
stop or go. 4/99
von Larcher Michael
Was für eine Leistung! Nachdem Lawinenexperten über Jahrzehnte die Komplexität der Schneedecke beschworen hatten und den einzigen Ausweg darin sahen, dem komplexen System Natur ein ähnlich komplexes Lehrsystem entgegenzusetzen, kommt dieser Werner Munter und wagt mit unvergleichlicher Rhetorik und Originalität den großen Bruch. Mit seiner Reduktionsmethode1 entwirft er ein Zahlenspiel, das die wesentlichen Lawinenfaktoren ...
alte und neue sicherungsgeräte. 3/99
von Larcher Michael
Die HMS als jenes Sicherungsgerät, das universell einsetzbar ist und die Gruppe der Sicherungsgeräte mit dem F2-Problem, Abseilachter, Sticht und Genossen waren Inhalt der ersten beiden Teile. Der dritte und letzte Teil befasst sich nun mit einer Gruppe von Sicherungs- Hardware, der ein unserer Zeit sehr vertrautes Motiv zugrunde liegt: Technik ersetzt Mensch!
risiko spaltensturz. 3/99
von Larcher Michael
Die Lehrmeinung für das Begehen von Gletschern im Sommer ist denkbar präzise: Auf Gletschern mit Schnee- o. Firnauflage ist anzuseilen! Auf das Seil kann verzichtet werden, wenn der Gletscher aper ist. Ein zweites Mittel, sich vor demVersinken [in Gletscherspalten] zubewahren, ist der quergetragene Bergstock oder Eispickel“- schreibt Emil Zsigmondy, ...
die münchhausentechnik. 3/99
von Larcher Michael
In Berg&Steigen 2/97 stellten wir jene Rettungstechnik erstmals vor, deren Grundprinzip wir unseren nördlichen Nachbarn abgeschaut haben und die mittlerweile ihren festen Platz in den verschiedenen Ausbildungslehrgängen hat. Den Namen „Münchhausentechnik1“ verdanken wir dem Profiführer Robert Purtscheller und nachdem heute der Verpackung, dem „Design“, mindestens das gleiche Gewicht zukommt wie den Inhalten, sind wir froh über diesen ...
alte und neue sicherungsgeräte. 2/99
von Larcher Michael
Widmeten wir unseren ersten Beitrag (Berg&Steigen 2/98) ausschließlich der Gerätegruppe „universell geeignet“ bzw. der HMS, so sind es diesmal nicht weniger als acht Sicherungsgeräte, die wir dem geneigten Leser zumuten. Und für alle gibt es eine Vorgabe: Jene Latte – zumindest in Teilbereichen – zu überqueren, die unsere Halbmastwurfsicherung vorlegt. Und die liegt sehr hoch. Seien sie also
sop's am spaltenrand. 2/99
von Larcher Michael
Kein Gletscherkurs ohne Spaltenbergeübungen. - Sie bilden gewissermaßen das bergrettungstechnische Herzstück eines jeden Eiskurses und wer immer als Instruktor über mehrere Stunden die Aufsicht und auch die Verantwortung trägt, sollte sich einige „Standard Operation Procedures“ (SOPs) aneignen, um gefährlichen Situationen vorzubeugen.
wer oben bleibt, überlebt. 1/99
von Larcher Michael
Wiederholt berichteten wir in Berg&Steigen und in den OeAV-Mitteilungen über die Entwicklung des Rettungsgerätes „Lawinen-Airbag“. Eine erste grundsätzliche Empfehlung dieses Rettungssystems wurde von seiten des OeAV bereits im Jahre 1995 ausgesprochen. Daß die Rucksäcke bisher von den Tourengehern nicht angenommen wurden, ist eine Tatsache, die Gründe dürften vor allem im Preis und im verminderten Rucksackkomfort gelegen sein. ...
die "pieps"-schule. 1/99
von Wolf Thomas, Larcher Michael
Kaum ein Ausbilder, der nicht regelmäßig mit der Aufgabe konfrontiert ist, einer Gruppe in kurzer Zeit den Umgang mit dem VS-Gerät beizubringen. Daß dabei ein methodischer Weg sehr hilfreich ist, leuchtet ein. Denn schließlich gibt es auf einem Kurs Wichtigeres: die Prävention, d.h. lernen, wie man sein Risiko kontrolliert.Bevor wir mit unserem „Pieps-kurs“ beginnen, sollten einigeVoraussetzungen ...
Alte & Neue Sicherungsgeräte 1. 2/98
von Larcher Michael
Abseilen: Risiken & Sicherheitsstandards. 2/98
von Larcher Michael
Lawine am Rostizkogel. 1/98
von Larcher Michael
Risikomanagement im Klettergarten 2. 1/98
von Larcher Michael
OeAV goes Internet. 1/98
von Larcher Michael
Risikomanagement im Klettergarten (1). 3/97
von Larcher Michael
Moderne Klettersteigtechnik. 2/97
von Larcher Michael, Plattner Peter
Die neue OeAV-Rucksackapotheke. 2/95
von Larcher Michael
Die Standplatzkontroverse. 1/94
von Larcher Michael
Der Mannschaftszug. 2/93
von Larcher Michael
Sicherungsgeräte 3. 2/93
von Larcher Michael
Sicherungsgeräte 2. 1/93
von Larcher Michael
Sicherungsgeräte 1. 2/92
von Larcher Michael
Unterwegs auf verschneiten Gletschern. 1/92
von Larcher Michael