Streicher Bernhard


Kletterhallenstudie. 3/16
von Janotte Julia, Schwiersch Martin, Streicher Bernhard, Hellberg Florian, Hummel Christoph
Die letzten DAV-Kletterhallenstudien (bergundsteigen #50/#51/#81/#82/#93) konzentrierten sich auf die Beobachtung des Verhaltens von Sicherern im regulären Kletterbetrieb. Mit der aktuellen Studie hingegen untersuchten wir zusätzlich zum Routine-Sicherungsverhalten das Sicherungsverhalten in der Belastungssituation bei spezifischen Sturzszenarien. Also ganz konkret, wie Sichernde bei - inszenierten - Stürzen reagieren, wie sie ihr Sicherungsgerät bedienen ...
DAV-Kletterhallenstudie #3. 4/15
von Schwiersch Martin, Streicher Bernhard, Hellberg Florian, Hummel Christoph, Stromereder Philipp
Es war wieder soweit. Die Verhaltensforscher der Abteilung Sicherheitsforschung des Deutschen Alpenvereins haben sich erneut in das Habitat des Homo Verticalis Indoorensis begeben, um das Verhalten und Erleben dieser Spezies noch genauer zu erforschen. Aus vergangenen Studien ist bereits bekannt, dass der Hallenvertikalsportler zwar kognitiv hoch entwickelt ist, manchmal jedoch irrational handelt und dabei Verhalten zeigt, mit welchem er sich selbst oder andere Artgenossen gefährdet.
bergsönlichkeit - Kurt Winkler. 1/15
von Streicher Bernhard
Ist die ausgegebene Lawinengefahrenstufe eine verlässliche Grundlage für die Einzelhangentscheidung? Das geht grundsätzlich nicht, da es eine Gefahrenverbreitung ist und nicht auf den Einzelhang heruntergebrochen werden kann. Du kannst damit planen, aber vor Ort musst du genau schauen, da es immer kleine Gefahrenstellen geben kann; zB musst du eine sehr klein vorhandene frische Triebschneeansammlung im extremen Gelände auch bei geringer Gefahrenstufe meiden. ...
Vom Heldenepos zur Risikokultur. 4/14
von Streicher Bernhard
Gerade in den letzten Monaten wurde viel über Unfälle, Sicherungsgeräte und Risiken beim Klettern diskutiert - auf teilweise sehr abstrakter Ebene . Oftmals geben die Protagonisten in der „Fachdiskussion“ aber eher ihre persönlich Meinung oder ihre ganz spezifischen Erfahrungen wieder als tatsächliche Fakten. Um einen Gesamteindruck des Unfallgeschehens zu bekommen, durchforsteten Walter Würtl und Andreas Würtele die Alpinunfalldatenbank ...
Entscheidungstraining Lawinen II. 4/09
von Streicher Bernhard, Huber Manfred
In der letzten Ausgabe von bergundsteigen haben uns Bernhard Streicher und Manfred Huber den ersten Kursteil eines möglichen Ansatzes zu einer reflexiven Lawinenkunde präsentiert. Die drei Tage des ersten Kursteils waren geprägt von der Vermittlung der lawinenkundlichen, führungstechnischen und gruppendynamischen Grundlagen. Im zweiten Kursabschnitt stehen nun der einzelne Teilnehmer und seine Führungspersönlichkeit im Vordergrund. ...
Entscheidungstraining Lawinen. 3/09
von Streicher Bernhard, Huber Manfred
Reflexive Lawinenkunde in der Ausbildung. In einem ersten Beitrag zum Thema „Reflexive Lawinenkunde“ in bergundsteigen #1/08 wurde für eine stärkere Integration psychologischer Faktoren in die praktische Lawinenausbildung argumentiert. In diesem Artikel wird nun der erste Teil eines einwöchigen Kurskonzeptes zum „Entscheidungstraining Lawinen“ vorgestellt, das zentrale Elemente einer reflexiven Lawinenkunde enthält und welches sich in besonderem ...
reflexive Lawinenkunde. 1/08
von Streicher Bernhard
Gute Gründe für eine stärkere Integration psychologischer Faktoren in der praktischen Lawinenausbildung. Dieser Beitrag trägt den Titel „Reflexive Lawinenkunde“. Damit meine ich eine Sichtweise, die konsequent von den Bedürfnissen und Einschränkungen des Skitourengehers ausgeht und vorhandenes lawinenkundliches Wissen und die Ausbildung entsprechend dem Menschen anpasst. ...
entscheidungsfindung. 3/04
von Streicher Bernhard
Die Realität zeigt, dass Gruppen beim Bergsteigen immer wieder risikoreiche Entscheidungen treffen und es zu Unfällen kommt. Dies passiert, obwohl es Alternativen mit geringerem Risiko gab, den Betroffenen alle notwendigen Informationen bekannt waren, um eine risikoärmere Entscheidung zu treffen und die Betroffenen auch in der Lage waren, die notwendigen Informationen entsprechend zu interpretieren ...