Schubert Pit


bergsönlichkeit - Pit Schubert. 3/16
von Schubert Pit
Was hat sich im Klettersport verändert? Die ganze alpine Kletterei ist eigentlich rückläufig. Gerade erst war ich an einem schönen Wochenende im Wilden Kaiser und da findest du kaum mehr Kletterer: an der ganzen Fleischbank von oben bis unten, Karlsspitze, Christaturm, Bauernpredigtstuhl – keine einzige Seilschaft. Gerade einmal eine Seilschaft am Nordgrat der Hinteren Goinger Halt. Auch im Oberreintal ist es inzwischen so. An den Zinnen ist noch Betrieb ...
Portfolio - Pit Schubert. 3/16
von Schubert Pit
Im Bergsport gibt es zwei Päpste: Werner Munter, den „Lawinenpapst“, und bereits davor, lange bevor ganz Deutschland Papst wurde, Pit Schubert, der mit dem Titel „Sicherheitspapst“ versehen wurde. Mehrere Generationen von Bergsteigerinnen und Kletterern assoziieren ihn mit diesem Begriff, nur die älteren wissen, dass Pit alles andere als ein Risikoverweigerer war und ist, wie einige Fotos und die dazugehörigen Geschichten zeigen.
abgeseilt. 2/12
von Schubert Pit
Wer verwendet heute noch einen Achter zum Sichern und Abseilen? „Niemand mehr“, lautet die (vorschnelle) Antwort. Wenige Vorteile und viele Nachteile haben ihn auch aus den aktuellen Ausbildungen und Lehrschriften verschwinden lassen, junge Sportkletterer kennen ihn nur vom Hörensagen und vertrauen auf Tuber & Co. Im Klettergarten und auf alpinen Routen sieht man den Abseilachter vor allem bei Alpinisten und –innen im besten Alter aber nach wie vor ...
Achterknoten mit Sicherungsschlag & Karabiner. 3/09
von Schubert Pit
Seit Ein exotischer Unfall in einer Kletterhalle zeigt einmal mehr, dass nach der Gesetzmäßigkeit von Murphy – man könnte diese fast als ein Naturgesetz bezeichnen – alles möglich ist. Aber auch wirklich alles. Der Betreiber einer Kletterhalle kannte alle möglichen Unfälle mit sich lösenden Anseilknoten und wollte vorbeugen. Welcher Hallenbetreiber hat schon gern einen Unfall mit der Rettung in seiner Halle?...
Seilrisse - ein Resümee. 2/09
von Schubert Pit
Seit 2006 hat die Zahl an Seilrissen unter österreichischen und deutschen Kletterern zugenommen. Innerhalb von nur drei Jahren sind sechs Seilrisse bekannt geworden. Gemessen am Zeitraum davor ist dies auffallend. So gab es von 1983 bis 2005, also während 23 Jahren, gerade einmal zwei Seilrisse, wie in Abb. 1 zu sehen ist. Im Juli kam es in den Dolomiten an der Rienzwand zum Bruch eines Einfachseiles mit tödlichem Ausgang. ...
Wer richtig bremst, der nicht verliert. 1/09
von Schubert Pit, Jost Gudelius
Der Pickelrettungsgriff bietet neben der Liegestütztechnik die einzige Möglichkeit, bei Gleichgewichtsverlust in Firn oder Eis einen Sturz abzufangen, sofern kein Seil verwendet wird. Die Meinungen zur Eispickelhaltung und der damit verbundenen optimalen Bremswirkung sind geteilt. Bremsen mit der Haue im Eis ergibt mehr Bremswirkung als das Bremsen mit der Schaufel. ...
Wieder einmal: Seilriss durch Schwefelsäure. 3/08
von Schubert Pit
Seilbrüche durch Schwefelsäureeinfluss sind bisher nicht allzu zahlreich aufgetreten. Der vorletzte geschah vor drei Jahren in einer Kletterhalle in Innsbruck3. Seit 1994, als der erste Seilbruch durch Schwefelsäureeinfluss aufgedeckt wurde, sind unter österreichischen und deutschen Kletterern insgesamt gerade einmal fünf Seilbrüche bekannt geworden; alle dadurch Abgestürzten konnten glücklicherweise überleben. ...
Losing way. 3/08
von Schubert Pit, Aoyama Chiaki
Chiaki Aoyama ist Professor an der Kansai-Universität in Osaka und befasst sich mit Notfallszenarien nach Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis, die in Japan immer wieder auftreten - auch wenn wir davon nichts erfahren, weil deren Ausmaß nicht für eine Berichterstattung in unseren Breiten ausreicht. Aoyama befasst sich auch mit Umweltkatastrophen und mit medizinischen Kunstfehlern ...
Murphy ist an allem schuld. 2/08
von Schubert Pit
Die Gesetzmäßigkeit nach Murphy1 ist vielen bekannt. Verkürzt: „Alles ist möglich - nichts ist unmöglich.“ Dies beweisen einmal mehr zwei Unfälle in Kletterhallen, die sich in dieser Art bisher wohl niemand hätte vorstellen können. Nur die Praxis kann derartige Exotik hervorbringen. ...
Starke Fasern. 2/08
von Schubert Pit
Reepschnüre, Bänder, Schlingen - ohne sie läuft fast nichts im Bergsport. Was die Norm von diesen treuen Gefährten verlangt und worüber man als Anwender bescheid wissen sollte. Wenn bestimmungsgemäß angewendet, wird von Reepschnur, Band und Schlinge erwartet, dass sie nicht reißen. Die Normen sollen dies garantieren. ...
halbseilbruch. 3/07
von Schubert Pit
Seilbrüche können sich bekanntermaßen nur noch durch Säureeinfluss, Schmelzverbrennung und Belastung über eine scharfe Fels- oder sonst wie geartete Kante ereignen. Da auf Gletschern keine Seilbelastung über eine scharfe Kante zu erwarten ist, hat sich die Lehrmeinung durchgesetzt, dass ein Halbseil hier sicherheitstechnisch ausreichend ist. Nun ist es allerdings in einer schneebedeckten Eisrinne zum Bruch eines Halbseiles gekommen. ...
durchgescheuert. 3/07
von Schubert Pit
Stürze in Kletterhallen sind, sofern korrekt gesichert wird, von geringer Höhe. Auch die maximale Fangstoßkraft - jene Kraft, die im Augenblick der größten Seildehnung auftritt - ist aufgrund des günstigen Sturzfaktors und der dynamischen Körpersicherung gering. So ist der Bruch einer Expressschlinge in der Kletterhalle nicht vorstellbar. Passiert ist das aber trotzdem....
strings & gummis. 2/07
von Schubert Pit
Am 29. September letzten Jahres kam es im Bereich der Sonnenwände, in der Nähe der Loferer Alm (Salzburg), zu einem Unfall beim Abseilen. Im Unfallbericht heißt es sinngemäß: "Ein 41-jähriger Kletterer wollte an der Abseilstelle "Graues Buch" abseilen. Er hängte seine Selbstsicherung am Stand ein und lehnte sich nach außen. Dabei löste sich die Bandschlinge vom zugeschraubten (!) Schraubkarabiner und der Kletterer stürzte in die Tiefe. ...
jümars & pulleys. 1/07
von Schubert Pit
Ob in Bigwalls, auf Expeditionen, beim Solo-Toprope-Klettern oder - heute besonders häufig - bei "Flying Fox"-Aufbauten: Für Seilklemmen und Seilrollen gibt es im Bergsport einige wichtige Aufgaben zu übernehmen. Was die Norm von ihnen verlangt und was wir bei der praktischen Anwendung beherzigen sollten, darüber informiert Pit Schubert in diesem Beitrag. Dank des enormen Erfahrungsschatzes des Autors werden uns ...
achterbahn. 3/06
von Schubert Pit
Abseilgeräte sind noch nicht genormt. Es gibt allerdings einen Normentwurf, nach dem bereits geprüft werden kann. Ob sich daran noch Wesentliches ändern wird, kann derzeit nicht gesagt werden. Dies hängt davon ab, welche Erfahrungen mit den vorgeschlagenen Prüfmethoden gesammelt werden. Da die Mühlen der Normengremien recht langsam mahlen, ist mit einer endgültigen Norm so schnell wohl nicht zu rechnen. ...
kopfschutz. 2/06
von Schubert Pit
Helme bieten Schutz bei Gewalteinwirkung auf den Schädel, sei es durch Steinschlag oder bei Sturz durch Anschlag an Fels und Eis. Helme sind aber notwendiger Weise "weniger als vollkommen" (Snell-Foundation). Dies heißt, dass auch der beste Helm nichts nützt, ist die Gewalteinwirkung groß genug. Trotzdem könnte sich noch der eine oder andere Kletterer seines Lebens erfreuen, hätte er im entscheidenden Augenblick einen Helm getragen. ...
das erste mal. 1/06
von Schubert Pit
Glücklicherweise sind Seilrisse heutzutage sehr sehr selten - gemessen an der Vielzahl von Sportkletterstürzen, die tagtäglich absolviert werden und die sicher in die Tausende gehen. So lässt jeder Seilriss schließlich aufhorchen.Ein Seilriss beim Ablassen ist eigentlich nicht vorstellbar, weil die Belastung zu gering ist. Jedes Seil hält mehr als das Zwanzigfache dessen, was beim Ablassen an Belastung auftritt. ...
kletterg`schirr. 1/06
von Schubert Pit
Anseilgurte gelten hinsichtlich ihrer Festigkeit als ausgereift. Eher reißt es einen stürzenden Kletterer in Stücke, als dass einnormgerechter Anseilgurt reißt. Nur unter ganz bestimmten Bedingungen kann es noch zu einem Bruch kommen. Mit Kenntnis der Normanforderungen wird dies verständlicher.Anfangs schlang man sich den Strick um den Bauch. ... Und das war's. ...
bolts. 3/05
von Schubert Pit
Bohrhaken genießen einen Vertrauensvorschuss, der nicht immer gerechtfertigt ist. Schon gar nicht, wenn es sich um Fabrikate "self made" handelt. Auch Erosion und Korrosion - letztere, wenn aus nicht korrosionsbeständigem Material gefertigt - können der Grund dafür sein; wie bei Normalhaken. Die Kenntnis der Normanforderungen und der Normprüfung kann helfen, die Haltekraft von Bohrhaken im Fels besser abzuschätzen. ...
hms-history. 2/05
von Wölcken Hans, Schubert Pit
Wieder einmal wurde einer breiten Öffentlichkeit in einer Alpinzeitschrift - diesmal von Walter Britschi in "bergundsteigen" 3/04 - als Urheber der Halbmastwurfsicherung Werner Munter präsentiert. Das wäre vermutlich unterblieben, wenn auch dem Autor die historischen Fakten bekannt gewesen wären. Er hätte sie nur beispielsweise dem Beitrag von Pit Schubert "Wer ist der Erfinder der Halbmastwurfsicherung?" im "Bergsteiger" 1/1999 oder dem Abschnitt "Halbmastwurfsicherung" ...
klemmmaschinen. 2/05
von Schubert Pit
Klemmgeräte sind - noch mehr als Klemmkeile - schon allein aufgrund ihrer unterschiedlichen Größen und Formen nicht allen Sturzbelastungen gewachsen; dies unabhängig von ihrer mehr oder weniger sicheren Platzierung im Fels. Die Hintergründe, die Normanforderungen und die Normprüfung zu kennen, kann vor gefährlichen Situationen und möglicherweise vor schmerzhafter Enttäuschung bewahren. ...
rotwein gegen blackout. 1/05
von Schubert Pit
Bis in die 90er Jahre hatte man Unfälle am Berg durch Blackout kaum oder gar nicht für möglich gehalten. Man ging davon aus, dass der Mensch in besonderen Gefahrenbereichen wie eben beim Bergsteigen ausreichend aufmerksam ist. Dann entdeckte der Autor einen Unfall, der sich nur mit einem Blackout erklären ließ. Später ist es zu einer ganzen Reihe beobachteter Beinahe-Unfälle ...
verklemmt. 1/05
von Schubert Pit
Klemmkeile sind - unabhängig von ihrer mehr oder weniger sicheren Platzierung - schon allein aufgrund ihrer unterschiedlichen Größen und Formen nicht allen Sturzbelastungen gewachsen. Die Hintergründe, die Normanforderungen und die Normprüfung zu kennen, kann vor gefährlichen Situationen und möglicherweise schmerzhaften Enttäuschungen bewahren. ...
mit seil und haken .... 3/04
von Schubert Pit
Normalhaken gibt es seit über hundert Jahren. Waren es anfänglich den Bilderhaken nachgebildete Eisenstifte, nur etwas stabilere, die man in den Fels trieb, so war es Hans Fiechtl, der noch vor dem Ersten Weltkrieg die ersten brauchbaren Haken entwickelte, die seitdem seinen Namen tragen: "Fiechtlhaken". Bis in die fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts waren die allermeisten Haken exotische Eigenkreationen, meist in Heimarbeit ...
gut gebremst auf eisenwegen. 2/04
von Schubert Pit
Klettersteige sind heute gefragter als je zuvor. Und in puncto Sicherung hat sich in den letzten Jahren einiges getan. War früher die Verwendung einer Reepschnur oder eines Seilstücks in Verbindung mit einem Normalkarabiner nur ein mehr oder weniger brauchbarer Notbehelf, der im Ernstfall versagen konnte, so ist mit den heutigen Klettersteigbremsen bei richtiger Anwendung ein Bruch nicht mehr vorstellbar. Um die Leistungsmerkmale ...
schnapper, schrauber und gefährten. 1/04
von Schubert Pit
Karabiner sind noch eine Schwachstelle in der Sicherungskette. Jedoch nicht alle Karabiner und nicht alle in jeder Situation. Die Schwachstellen zu kennen und eine entsprechende Belastung zu vermeiden kann vor Schwierigkeiten und Gefahren für Leib und Leben bewahren. So lange ein Karabiner mit geschlossenem Schnapper in Längsrichtung belastet wird, kann er nicht mehr brechen - auch nicht beim größtmöglichen Sturz. ...
scharfe äxte. 4/03
von Schubert Pit
Der klassische Eispickel gilt hinsichtlich seiner Festigkeit als ausgereift. Eisgeräte hingegen gehören nach wie vor zu jener Ausrüstung, die bei Gebrauch durchaus zu Bruch gehen kann. Die Schwachstellen zu kennen, kann vor Schwierigkeiten bewahren. Denn, wenn einem im Steileis eine Haue bricht, kann dies sehr unangenehme Folgen haben. Eispickel und Eisgeräte gibt es inzwischen beinahe wie Sand am Meer....
heiße eisen. 3/03
von Schubert Pit
Heute gibt es Normen für nahezu die gesamte alpintechnische Ausrüstung, ausgenommen für Abseil- und Sicherungsgeräte - daran wird noch gearbeitet. All diese Normen verlangen hohe, praxisgerechte Anforderungen, die Geräte müssen entsprechend umfangreiche Prüfungen bestehen. Alle, mit einer Ausnahme: die Steigeisen, da liegt noch vieles im Argen. ...
heil am seil. 2/03
von Schubert Pit
In den letzten Jahren gab es einigen Wirbel um Seilprüfungen. Seile, die von Herstellern als normgerecht angeboten wurden (nicht normgerechte dürfen gar nicht auf den EU-Markt gebracht werden), fielen bei Test-Prüfungen einiger Alpinzeitschriften durch. Dies lag mit daran, dass sich die entsprechenden Normen EN 892 und UIAA 101 gerade im Umbruch befanden. Inzwischen ist dieser Prozess abgeschlossen. Die Gefahr eines Seilrisses ...
standards. 1/03
von Schubert Pit
Die Entwicklung unserer Bergsportausrüstung zur "persönlichen Schutzausrüstung" ist untrennbar mit dem Namen Pit Schubert verknüpft. Bergundsteigen konnte Pit nun als Autor einer Serie gewinnen, in der unsere (über-)lebenswichtigen Ausrüstungsgegenstände aus der Sicht der geltenden Normen dargestellt und diskutiert werden. Bevor es mit den Eisschrauben ans Eingemachte geht, müssen noch einmal die wichtigsten Normbegriffe erklärt werden...
volles rohr. 1/03
von Schubert Pit
Es war ein langer Weg vom "MARWA"-Korkenzieher bis zur High- End-Vollrohr-Eisschraube mit integrierter Kurbel. Dank Eiskletterboom und wachsender Mixed-Dry-Tool-Szene ist gerade im eisigen Segment der Bergsportausrüstung der Qualitätslevel in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Die Normgremien haben die Eisschraube erst recht spät entdeckt.
UIAA-news. 3/02
von Schubert Pit
Die UIAA-Sicherheitskommission ist verantwortlich für die UIAANormen. Auf der letzten Plenarsitzung, die im Sommer in Padua stattfand, wurden einige wichtige Beschlüsse zur Normergänzung gefasst.
seile selbst markieren?. 2/02
von Schubert Pit, Larcher Michael
Es bestanden schon immer leichte Zweifel, wie das mit der Seilmittenmarkierung durch Filz- und andere Stifte eigentlich ist. Man wusste nie genau, darf man oder darf man nicht? Kann ein Filzstift das Seil schädigen oder nicht? Die UIAA-Sicherheitskommission überraschte nun die Öffentlichkeit mit folgender „Untersuchungen der UIAA-Sicher-heitskommission und einiger Seil-hersteller haben ... Bekanntmachung...
hänger gegen karabiner. 1/02
von Schubert Pit
Selbst gefertigte Hänger von Bohrhaken können mit ihren scharfen Kanten bei Sturzbelastung Karabiner beschädigen. Kann diese Beschädigung zu einem Festigkeitsverlust der Karabiner führen? Pit Schubert ist dieser Frage im Rahmen einer Untersuchung der UIAA-Sicherheitskommission nachgegangen.Die Bohrungen selbst gefertigter Hänger von Bohrhaken sind häufig ...
karabiner zum anseilen. 2/01
von Schubert Pit
Beim Topropeklettern wird zum schnelleren Wechseln von einer Route zur anderen gern mit Karabiner angeseilt. Auch beim Flying-Fox (Seilrutschen) und anderen Outdoor-Aktivitäten wird die Verbindung zum Anseilgurt meist mit einem Karabiner hergestellt. Es werden Karabiner mit Verschluss-Sicherung verwendet (Schraub- oder Twistlock-Verschluss). Inzwischen haben sich einige Unfälle und Beinahe-Unfälle durch selbsttätig geöffnete Karabiner ereignet, ...
moderne zeiten für bergseile. 3/00
von Schubert Pit
... verbunden auf Leben und Tod duch das Seil“ – so irgendwie lautet es in einem zünftigen Bergsteigerlied. Tatsächlich symbolisiert kein Ausrüstungsgegenstand im Bergsport eindeutiger den recht abstrakten Begriff „Sicherheit“ als unser Bergseil. Diese zentrale Stellung innerhalb des Bergsportssektors ist verständlich und so war es auch das Seil, für das die erste UIAA-Norm entwickelt wurde. Fragen rund um Seilalterung, Haltekraft ...
ablassen ist nicht abseilen. 2/00
von Schubert Pit
Die Schmelzverbrennung beim Ablassen über eine Schlinge und die damit verbundenen Gefahren sind inzwischen hinlänglich bekannt. Trotzdem ereignen sich immer wieder Unfälle, insbesondere durch Verwechslung von Abseilen und Ablassen, wie die beiden nachfolgend geschilderten Unfälle verdeutlichen. Nicht bekannt war bisher, wie schnell, das heißt nach wie vielen oder besser nach wie wenigen Ablassmetern eine Schlinge bereits reißen bzw. durchschmelzen kann.