Genswein Manuel


Suchstreifenbreite. 1/15
von Schweizer Jürg, Genswein Manuel
Er sei in letzter Zeit wieder vermehrt auf die Suchstreifenbreite angesprochen worden, ließ uns Jürg Schweizer vor wenigen Wochen wissen. Nichts Weltbewegendes, aber gemeinsam mit Manuel Genswein hat er etwas zusammengeschrieben, um den aktuellen Zugang zu erklären - vielleicht können wir es ja für etwas brauchen. Können wir. Denn welche Suchstreifenbreite warum eingehalten werden sollte, darüber sind sich auch viele Hersteller und Experten nicht einig. ...
Risikowahrnehmung im Lawinengelände. 4/12
von Kristensen Krister, Genswein Manuel, Munter Werner
Obwohl sich wesentlich mehr Menschen im Lawinengelände tummeln, ist die durchschnittliche Zahl der Lawinentoten in den letzten Jahren nicht gestiegen. Schön. Und vermutlich auch ein Ergebnis der vielen Ausbildungs- und Informationsangebote sowie der verbesserten Notfallausrüstung. Warum es aber dennoch immer wieder tödliche Lawinenunfälle bei mit den üblichen Methoden „erkennbaren“ Verhältnissen gibt, und warum dabei regelmäßig erfahrene Personen betroffen ...
Mittelklasse-LVS suchen mehrere Verschüttete. 1/12
von Schweizer Jürg, Genswein Manuel
Heute sind 3-Antennen-LVS Standard. Wird nur eine Person verschüttet, ist die Suche mit allen Geräten in etwa gleich schnell und funktioniert recht problemlos. Das hat der Test bewiesen, über den Jürg Schweizer und Manuel Genswein im Folgenden berichten. Eigentliches Ziel dieses Versuches, welchen die Schweizer Fernsehsendung Kassensturz durchgeführt hat, war zu testen, wie gut Ungeübte bei der Suche nach mehreren Verschütteten mit den aktuellen „abgespeckten“ Versionen ...
LVS-Suche. 4/11
von Genswein Manuel
Bildet man in der Lawinenrettung aus, weiß man, dass es vor allem die letzten Meter sind, die dem Übenden Zeit und Nerven kosten. Auf jedem Niveau: Fällt es dem Einsteiger schwer, seine Feinsuche auch bei einem flach eingegrabenen Gerät endlich zu beenden, tut sich der Könner hart, wenn das Gerät so tief eingegraben ist, dass keine Sondierung möglich ist. Was tun? Manuel Genswein gibt einen Überblick über die aktuellen Such- und Bergestrategien auf diesen verflixten letzten Metern ...
Reverse Ferntriage. 4/10
von Genswein Manuel
Triage stammt vom französischen Verb „trier“, was „sortieren“ bedeutet und in diesem Zusammenhang mit Sichtung bzw. Einteilung übersetzt werden kann. Der Begriff kommt aus der Militärmedizin und beschreibt die – ethisch schwierige – Aufgabe, wie bei vielen Verletzten die vorhandenen Ressourcen am besten eingesetzt werden können. Im Zusammenhang mit der Kameradenrettung ein heikles Thema, das in der Vergangenheit kontrovers diskutiert wurde ...
Risko und Lawinenrettung. 4/09
von Kristensen Krister, Genswein Manuel, Atkins Dale
Gemäß dem Paper „Risk and Avalanche Rescue“, welches von den Autoren am International Snow Science Workshop ISSW 2008 präsentiert wurde, beschreibt der vorliegende Artikel geeignete Entscheidungsstrategien, die sich auf systematische Risiko- und Nutzanalysen für die Lawinenrettung berufen. Bis heute sind weltweit zahlreiche Lawinenretter während organisierten Rettungseinsätzen ums Leben gekommen. Einige dieser Unfälle haben sich dabei in Situationen ...
Kameradenrettung durch Gäste. 4/09
von Genswein Manuel
Ist es pure Illusion oder doch realistisch als Bergführer durch seine Gäste aus einer Lawine gerettet zu werden. Dieser Frage ging Manuel Genswein nach, als er im vergangenen Winter „klassischen Gästen” - sprich echten Anfängern - versuchte, in nur 15 Minuten die Kameradenrettung beizubringen. Das Ergebnis ist durchaus überraschend.Eine besondere Form der Kameradenrettung stellt jene durch Gäste von kommerziellen Schi- und Bergsportanbietern dar. ...
Effizienz der Kameradenrettung bei minimalem Training. 1/09
von Genswein Manuel, Eide Ragnhild
Obwohl die Wirksamkeit und der Nutzen der Kameradenrettung mit LVS, Schaufel und Sonde theoretisch nicht in Frage gestellt wird, werden oft ernste Zweifel laut, wenn es um die Effizienz und die Überlebenschancen in der Praxis geht; insbesondere bei komplexen Szenarien mit mehreren Verschütteten. Ob und wie erfolgreich Anfänger nach einem relativ kurzen Training solche Situationen lösen können, haben die Autoren untersucht. ...
Zwischen Himmel und Hölle. 4/08
von Genswein Manuel, Eide Ragnhild
In bergundsteigen 4/07 berichtete Manuel Genswein über das V-förmige Schneeförderband, einer Strategie zum effizienten Ausschaufeln von Verschütteten. Dabei mussten er und seine zahlreichen Schauflerinnen und Schaufler feststellen, dass die verwendeten Lawinenschaufeln erstaunlich rasch beschädigt bzw. unbrauchbar wurden. Grund genug, um bei einer ähnlichen Studie – es ging um die Effizienz der Kameradenrettung bei minimalen Trainingsaufwand, ... ...
lvs mit system. 4/07
von Genswein Manuel
Obwohl ein enger Zusammenhang zwischen einem systematischen Vorgehen und der Effizienz einer Lawinenverschüttetensuche angenommen wurde, fehlte bisher ein eindeutiger statistischer Beweis aufgrund von praktischen Überprüfungen. Diese Lücke schloss nun der bekannte Schweizer LVS-Experte Manuel Genswein mit einer Testserie, an der rund 120 BergführerInnen teilnahmen. ...
schaufel strategie. 4/07
von Genswein Manuel, Eide Ragnhild
Das Ausgraben eines Lawinenverschütteten stellt mit Abstand den größten Zeitfaktor in der Lawinenrettung dar. Wenn man den Gesamtprozess von der Signalsuche bis zum Abtransport des Verschütteten betrachtet, stellt die Phase zwischen dem Auffinden des Verschütteten mittels Sonde und den Empfehlungen betreffend Atemhöhle eine Lücke in den ansonsten klar strukturierten und systematisierten Handlungsempfehlungen dar. ...
LVS. 4/02
von Genswein Manuel
Manuel Genswein beschäftigt sich seit mehreren Jahren intensiv mit den Möglichkeiten, Lawinenverschüttete möglichst effizient zu orten und zu bergen. Im Bereich der LVS-Suche sind mit dem Aufkommen der Zwei-Antennen-Geräte auch neue Techniken entwickelt worden. Nicht zuletzt deshalb, weil immer wieder die Frage auftaucht, wo denn diese Suchsysteme einzureihen seien, hat sich Manuel Genswein zum Ziel ...
lvs-suchtaktik. 4/01
von Genswein Manuel
Die Technik der Lawinen-Verschütteten-Suchgeräte hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Digitale Technologie, zwei gekreuzte Antennen und menügeführtes Suchen sollen dem Anwender die Lokalisierung erleichtern. Kritiker bemängeln die geringere Reichweite und fehlende Eindeutigkeit bei Mehrfachverschüttungen. Bei dieser Diskussion blieb zumindest in Österreich die Frage, wie man seitens der Ausbildung auf diese Entwicklungen ...