editorial.
In dieser Ausgabe von Berg&Steigen wird die Aktion „Sicher Klettern“ vorgestellt, deren sichtbarstes Merkmal die Einführung von Kletterscheinen ist. „Kletterregeln, ein Führerschein zum Klettern, noch mehr law and order in den Bergen - nein, danke,“ mag der eine oder andere versucht sein zu antworten.Bei flüchtiger Sicht der Dinge und angesichts der, Gott sei Dank, ad acta gelegten Bestrebungen im Europäi-schen Parlament für Bergsteiger eine Lizenzprüfung einzuführen, kannman solche Bedenken nicht einfach vom Tisch wischen. ..
unterschiedliche testergebnisse bei bergseilen.
von UIAA-Sicherheitskommision
Seit den 60er Jahren führt die UIAA Vergleichstests durch, um garantieren zu können, daß die Prüfeinrichtungen in den verschiedenen Prüfinstituten beim Testen gleicher Seile auch gleiche Ergebnisse ergeben. In jüngster Zeit ergaben sich sehr unterschiedliche Testergebnisse in verschiedenen von der UIAA anerkannten Testlaboratorien. Die UIAA Sicherheitskommission berichtet:
initiative "sicher klettern".
von Renzler Robert
Der Alpenverein führt mit Sommerbeginn einen mehrstufigen Kletterschein ein. Die Inhalte sind auf den neuesten Stand der Lehrmeinung abgestimmt und aufbauend gestaltet. So wird im Mini-Schein die Beherrschung der fundamentalsten Kletter- und Sicherungstechniken für das Topropeklettern in der Halle verlangt. Der Spider-Schein erweitert das Anforderungsprofil auf den Vorstiegsbereich in der Halle. Der Allround-Schein zielt bereits auf das Klettern ...
karten, gps & projektionen.
von Schirmer Herbert
Die Neugier vieler Bergsteiger auf Satellitennavigation nimmt stetig zu, und die am Markt befindlichen Geräte erfüllen längst die Bedingungen, die Bergsteiger stellen: Klein, handlich, erschwinglich. Und auch der Umgang mit dem „High Tech Kompaß“ ist rasch erlernbar. Über Probleme, die sich im Zusammenspiel mit der Alpenvereinskarte ergeben, wissen nur wenige Bescheid. Herbert Schirmer gibt Einblick ...
alte und neue sicherungsgeräte.
von Larcher Michael
Widmeten wir unseren ersten Beitrag (Berg&Steigen 2/98) ausschließlich der Gerätegruppe „universell geeignet“ bzw. der HMS, so sind es diesmal nicht weniger als acht Sicherungsgeräte, die wir dem geneigten Leser zumuten. Und für alle gibt es eine Vorgabe: Jene Latte – zumindest in Teilbereichen – zu überqueren, die unsere Halbmastwurfsicherung vorlegt. Und die liegt sehr hoch. Seien sie also
sop's am spaltenrand.
von Larcher Michael
Kein Gletscherkurs ohne Spaltenbergeübungen. - Sie bilden gewissermaßen das bergrettungstechnische Herzstück eines jeden Eiskurses und wer immer als Instruktor über mehrere Stunden die Aufsicht und auch die Verantwortung trägt, sollte sich einige „Standard Operation Procedures“ (SOPs) aneignen, um gefährlichen Situationen vorzubeugen.